Konrad Seckinger – Wie schön leuchtet der Morgenstern

Konrad Seckinger - Wie schön leuchtet der Morgensternschmidmusic
Den Titel bzw. das musikalische Grundmotiv vorliegender Kantate übernimmt Konrad Seckinger (1935) von dem gleichnamigen Kirchenlied von Philipp Nicolai (1556 -1608), das von dem vielen, was der Hamburger Pastor drucken ließ, die Zeiten überdauerte. Die Bezeichnung „Morgenstern“ bezieht sich auf die Stelle der Offenbarung des Johannes (22, 16), in der es von Christus heißt: „Ich bin die Wurzel des Geschlechts David, ein heller Morgenstern“. Das Werk gehört deshalb nicht zur Gattung von Morgenliedkantaten, aber auch nicht nur zum weiteren Angebot der zahlreichen Weihnachtsliteratur, die unter der Rubrik „Epiphanie“ zu verwenden ist. Die inhaltliche Aussage ist umfassender und kann während es ganzen Kirchenjahrs eingesetzt werden. Nach einer Art Ouvertüre der Orgel wird variationsreich, in rhythmischen und tonartlichen Differenzierungen das musikalische Material immer wieder zum Erklingen gebracht. Der Solosopran, oft im Zwiegesang mit der Posaune, deutet die Einwürfe des Chores mit eigenen textlichen Verdichtungen, die schließlich im Schlussgesang aller Beteiligten zum eigentlichen Höhepunkt des Opus geführt werden.
Weihnachtliche Kantate
Sopran, Posaune, Streicher, Orgel und gemischter Chor
Einzelstimme, Violoncello

Konrad Seckinger – Wie schön leuchtet der Morgenstern